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Juli 2015

Lieferservice 2.0 – Investoren setzen auf Essen aus dem Lieblingslokal
Lieferservice 2.0 – Investoren setzen auf Essen aus dem Lieblingslokal 1629 1466 dirkstein

Sie alle kennen Lieferando, Lieferheld & Co. Sie bestellen und die teilnehmenden Restaurants liefern das Essen mit einem eigenen Lieferservice an Sie aus. Nichts besonderes mehr. Aus unternehmerischer Sicht stellt sich die Frage, ob diese Geschäftsmodelle noch weiter entwickelt oder anders gestaltet werden können? Es geht!

Aus Kundensicht sind bei Lieferando & Co. die Lieblingsrestaurants meist nicht mit abgedeckt.  Dazu kommt ebenfalls, dass Ihre Lieblingsrestaurants keinen eigenen Lieferservice haben,  der wiederum Voraussetzung zur Teilnahme an den aktuellen Delivery Service Plattformen  darstellt.

 

Nun treten Firmen wie Deliveroo, Foodora u.a. in den Markt und füllen genau diese Lücke. Deliveroo hat kürzlich 70 Mio. Dollar Risikokapital für die Expansion eingesammelt. Foodora wird durch Rocket Internet entwickelt. Foodora gibt sich zudem ein zeitgemäßes nachhaltiges Image. Grüne Fahrräder und E-Bikes sind Teil der Unternehmensphilosophie. In London, Berlin und Hamburg wird fleißig getestet.

Investoren wetten und setzen auf diesen Trend. Was kann man daraus für sich persönlich oder sein Geschäft ziehen? Ganz einfach. Selbst bereits besetzte Märkte und etablierte Geschäftsmodelle weisen genügend Potential für neue geschäftliche Möglichkeiten im Großen und Kleinen auf. Es kommt dabei darauf an in die Tiefe zu denken sowie detailversessen zu sein und weiterhin -so wie dieser Blog-  über Märkte als auch  Branchen hinweg quer zu denken. Das war auch schon immer Tipp von Günter Faltin und beweist sich nun auch in diesem Beispiel.

Ihnen ein schönes Wochenende!

Ihr Dirk Stein

 

PS: Nächste Woche verrate ich Ihnen in welche Gesamtstrategie der neuen Lieferservices 2.0 aus Sicht der Investoren passen wird. Seien Sie gespannt!

 

 


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