Unglaublich – Deutsche beginnen im Web für Inhalte zu zahlen

Unglaublich – Deutsche beginnen im Web für Inhalte zu zahlen

Unglaublich – Deutsche beginnen im Web für Inhalte zu zahlen 424 283 dirkstein

Das Internet hat insbesondere bei den Deutschen die Kostenloskultur für Internetinhalte manifestiert. Das betrifft insbesondere Fernsehen, Musik oder für Zeitungen. Kernerkenntnis und aktueller fast unglaubliche Status dazu ist, dass für alles gezahlt wird was sich von der überall verfügbaren Ware unterscheidet eine hohe Kaufbereitschaft besteht.

Es wird ungefähr zwei Jahrzehnte nach dem Durchbruch des Internets von einem Paradigmenwechsel gesprochen. Im Jahr 2014 hat jeder dritte Deutsche etwa 15 EUR im Monat für Zeitungen und Zeitschriften ausgegeben. Ein Jahr zuvor war es noch jeder vierte Deutsche (Quelle: Studie Bitkom). Laut Informationen der Süddeutschen Zeitung sieht die Unternehmensberatung Deloitte bei der Zielgruppe der 14- bis 24 Jährigen mittlerweile bei einem Drittel die Zahlungsbereitschaft für journalistische Inhalte. Das bezieht sich auf Qualitätsinhalte und nicht auf allgemein zugängliche Nachrichten bzw. Informationen.

Diese Entwicklung muss weiter beobachtet werden und ist ein Segen für alle Contenthersteller und -vermarkter. Bisher entwickelte Geschäftsmodelle, die aufgrund fehlender Monetarisierung durch mangelnde Kaufbereitschaft in die Schublade gewandert sind, könnten bei Fortführung der zunehmenden Zahlungsbereitschaft eine Renaissance erleben. Ganz bestimmt sogar.

Was bedeutet das für ihr altes, aktuelles oder zukünftiges Geschäftsmodell? Denken Sie darüber nach. Es lohnt sich.

Herzlicher Gruß
Ihr Dirk Stein

 

About the author

dirkstein

Entrepreneur, Berater, Visionär