Innovation: Siemens startet Ownership Culture

Innovation: Siemens startet Ownership Culture

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Die Themen Digitalisierung / Industrie 4.0  bringen immer mehr Bewegung in die deutsche Wirtschaft. Die deutschen Unternehmen gaben im vergangenen Jahr insgesamt 57 Milliarden Euro aus, um in ihren entsprechenden Abteilungen zu forschen und neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln. Das ist ein Rekord. Die im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung erstellte Studie zeigt zudem, dass die Innovationsausgaben vor allem durch den Automobilbau getrieben wird. Dann folgt der Maschinenbau und die Chemieindustrie. Es dreht sich was in unserem Land und zwar immer mehr in die Richtung die Forschungs- und Entwicklungskompetenz in Deutschland mehr und konsequenter zu nutzen.

Das sich deutlich etwas in Richtung Innovationsführerschaft drehen muss haben mittlerweile die meisten deutschen Unternehmen erkannt und handeln in diese Richtung. Einschlägige Wirtschaftsquellen sowie der Spiegel und die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung melden, dass nun auch Siemens das Thema Innovation konsequenter und besser handhaben möchte.

Siemens wird voraussichtlich in der kommenden Woche die Gründung einer eigenen Start-Up Holding bekanntgeben. Die neuen Einheit soll es eigenen Mitarbeiter ermöglichen Geschäftsideen ohne den administrativen Overhead („-kill“) eines Großkonzerns umsetzen zu können. Siemens  geht sogar noch einen Schritt weiter: In einem Zug wird die Ownership Culture mit eingeführt. Das bedeutet für Siemens Mitarbeiter, dass sie zu ihrem normalen Gehalt zudem eine Beteiligung an dem Start-Up erhalten. Vorbildlich dieser Ansatz, wie wir meinen. Das Beispiel wird früher oder später in der gesamten deutschen Wirtschaft Schule machen, sind sich Experten einig. Chapeau, Siemens!

Dazu müssen Mitarbeiter natürlich mit entsprechenden Werkzeugen und Verfahren ausgestattet werden. Entweder ein Design for Six Sigma (Nicht DMAIC sondern DMADV!) oder die Lean-Start-Up Methode von Bob Dorf und Steve Blank nur zu empfehlen. Dieses Know-How ist nicht nur Großunternehmen vorbehalten. Es kostet auch nicht die Welt, so dass wir dieses Instrumentarium mit besten Gewissen und Erfahrung auch insbesondere für den Mittelstand empfehlen können.

Wir können versprechen, dass die Anwendung dieses Instrumentariums in der Praxis Schritt für Schritt zu verblüffend schnellen Resultaten führt. Anwender, die bis dahin mit Entrepreneurial  Design / Tools keine Berührung hatten, sind wirklich begeistert. Ihre Mitarbeiter werden es Ihnen danken und Sie werden gemeinsam profitieren und das ist ausdrücklich nicht nur monetär gemeint. Die positiven Auswirkungen auf die Unternehmenskultur bzw. DNA des Unternehmens sind vielfältig nutzenstiftend.

Es bleibt Siemens zu wünschen, dass die Umsetzung der Start-Up Holding erfolgreich gestaltet wird und zwar so wie angedacht: Ganz ohne den  „gewachsenen“ administrativen Overhead eines Großkonzerns. Viel Erfolg!

Herzlicher Gruß
Ihr Dirk Stein