FinTech: Lieber Bargeld als digitales Dingsbums?

Lieber Leserinnen , liebe Leser,

in der FASZ vom 12.06.2016   hat Thomas Klemm auf Seite 48 einen sehr interessanten sowie erfrischenden Artikel zu den Geschäftsmodellen von FinTech Unternehmen veröffentlicht.

Aus unserer Sicht ist das ein sehr wertvoller Impuls für das Geschäftsmodelldesign. Die Rechnung bzw. das Geschäftsmodell sollte nicht ohne präzises Wissen zum Kundenverhalten sowie der damit zusammenhängenden (Konsum-)Psychologie gemacht werden und wenn doch, dann reicht es offenbar für den Start des Geschäftsmodells. Profitabilität?, fragen Sie sich jetzt sicher. Meist Fehlanzeige und das ist der Punkt an den nicht nur FinTechs arbeiten müssen.  Das Beispiel im heutigen FASZ Artikel sind die pfiffigen Kunden von Number26, die dem FinTech mehr schaden als nutzen. Lesenswert.  Klemm fordert zum Nachsitzen für nachhaltige Geschäftsmodelle auf.

Nachsitzen werden auch Reisevermittlungsportale und ihre Geschäftsmodelle anpassen müssen. In gleicher Ausgabe der FASZ auf Seite 46 erhält der Leser einen Ratgeber wie man booking.com, blablacar oder airbnb als Kunde ein Schnippchen schlagen kann und so deren Geschäftsmodelle konterkariert.

Geschäftmodelle stetig und konsequent in immer kürzen Intervallen weiterzuentwickeln wird immer erfolgskritischer.

Herzlichst
Ihr Dirk Stein

PS: Die Herausforderung nachaltiger (profitabler) Geschäftsmodelle gilt auch für die Food Lieferdienste. 30% Vermittlungsprovision für die Lieferdienste bei 20% kalkulierter Marge des Restaurants beim Essen. Wie soll das funktionieren?, das fragte und erörtete „Die Zeit“ in dieser Woche.