Ansichtssache

 

Gemeinsamkeiten von Kunst und Geschäftsmodelldesign

Für Geschäftsimpulse kommt die Auswahl des Themas Kunst nicht von ungefähr. Unsere Redaktion befindet sich im Hause einer renommierten Kölner Kunstgalerie. Denn wir sind der Meinung, dass Kunst und Geschäftsmodelldesign einige Gemeinsamkeiten haben. Aber was haben diese scheinbar so konträren Bereiche konkret miteinander zu tun? Prallen da nicht doch zwei Welten aufeinander? Schließlich steht der Künstler am Anfang seines Tuns immer vor der blanken weißen Leinwand. Der Unternehmer oder ein Start-Up greift mit einem neuen Geschäftsmodell meistens in ein bereits gemaltes Bild im Sinne des Marktes ein – er möchte vorhandene Geschäftsmodelle grundlegend durch einen kreativen Zerstörungsprozess nachhaltig verändern und neue Geschäftsmodelle etablieren.

Wer genauer hinsieht, erkennt aber überraschende Parallelen zwischen Kunst und QuerdenkenGeschäftsmodelldesign mit Hilfe von Geschäftsimpulsen: Auch der Künstler betritt die bereits beschrittenen Pfade der Kunstgeschichte. Wo andere schon ihre Spuren hinterlassen haben, muss er sich eigene und neue kreative Wege bahnen. Oft trifft er dabei auf äußere Widerstände. Denn für die Gesellschaft und sein Umfeld bedeutet sein Tun mitunter auch eine Provokation. Aufgabe und Selbstverständnis des Künstlers ist, bestehende Gesellschaftsstrukturen aufzubrechen, zu verändern und ebenfalls kreative Lösungsansätze aufzuzeigen. Ähnliches trifft auf den Unternehmer oder ein Start-Up mit einem neuen Geschäftsmodell zu. Auch ihm wird meist zunächst mit Skepsis begegnet. Es wird von außen meist in einen gewachsenen Markt eingegriffen und der neue Marktteilnehmer positioniert sich – mit dem Auftrag, dieses kräftig aufzumischen, einen kreativen Zerstörungsprozess in Gang zu setzen und die Geschäftsmodelle strategisch grundlegende neu zu ordnen – im Sinne von neuen Mehrwerten für die Kunden auch mit einem neuartigen Kundenerlebnis und Kauferlebnis zu versehen. Die Digitalisierungstechnologien bietet hierfür hervorragende Möglichkeiten sein Geschäftsmodelldesign adäquat operativ anzupassen.

Dabei sind Kunst und Geschäftsmodelldesign nie reiner Selbstzweck, sondern verfolgen konkrete Ziele. Ihrer gesellschaftlichen Verantwortung sollten sie sich dabei stets bewusst sein. Kunst kommt von Können. Geschäftsmodelldesign benötigt das Querdenken um zukunftsfähige Geschäftsmodelle finden oder durch Geschäftsimpulse weiterentwickeln zu können sowie ein Gespür für Menschen und Märkte. Das beschreibt das Farbspektrum für Geschäftsmodelle im Kern. Verblassten Geschäftsmodellen muss insbesondere in immer kürzeren zeitlichen Intervallen immer wieder neue farbliche Intensität sowie Attraktivität verliehen werden. Geschäftsmodelle, an denen der Zahn der Zeit genagt hat, müssen sorgfältig ausgebessert oder neu zusammengebaut werden. Das gilt für digitalisierte Geschäftsmodelle umso mehr.

Geschäftsimpulse

Geschäftsimpulse unterstützen das Design Thinking, erhöhen die Wettbewerbsintelligenz für die Unternehmensführung und helfen notwendigen Wandel zu erkennen sowie anzustoßen, so dass Sie Ihr Geschäftsmodelldesign viel besser durchführen können. Dabei werden aus innovativen Impulsen fundierte Geschäftsideen die Bewegung in überholte Geschäftsmodelle bringen – immer unter Berücksichtigung und im perfekten Zusammenspiel aller entscheidenden Faktoren und insbesondere des Menschen.

Ganz gleich ob es sich dabei ein digitales oder „more old fashioned“ analoges Geschäftsmodell oder auch eine um ein „analog-digitales“ Geschäftsmodell handelt: Die betriebswirtschaftlichen Prinzipien gelten für alle Arten von Geschäftsmodellen gleichermaßen und das tritt bei digitalen Geschäftsmodellen zu unserem völligen Unverständnis sehr in den Hintergrund oder wird komplett ausgeblendet. Geschäftsmodelldesign ist wirklich eine Kunst für sich. Systematische Geschäftsimpulse unterstützen dabei effektiv, erleichtern die Unternehmensentwicklung und sind der entscheidende Rohstoff für nachhaltigen Geschäftserfolg.