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Hotspot Tel Aviv: Das Silicon Wadi
Hotspot Tel Aviv: Das Silicon Wadi 424 313 dirkstein

Tel Aviv gilt als die Stadt die niemals schläft, die zudem hochattraktiv für Unternehmensgründungen ist. Alles was Unternehmensgründer benötigen, wie Büroraum, Investoren, Banken,  coole Cafés und Restaurants finden sich hochkonzentriert und mit sehr kurzen Wegen in Tel Aviv. Die Stadt gilt als der Ort an dem die meisten Menschen ihr Glück mit neuen Geschäftsideen versuchen.

Weltweit hat Tel Aviv beste Voraussetzungen für die Start-up Szene. Das höchste Risikokapital pro Kopf ist dort verfügbar oder die höchste Start-up Dichte je Einwohner.  Viele Experten sagen auch, Tel Aviv habe das beste Umfeld für Unternehmensgründungen außerhalb der USA. Dazu kommt natürlich auch,  dass Tel Aviv als Hochschulstadt viele junge und hochintelligente Menschen vorzuweisen hat, die für die Start-up Szene eine extrem wichtige nicht ökonomische Rahmenbedingung darstellt.

Experten wissen schon lange, dass man nicht nur ins Silicon Valley, nach London oder Berlin schauen sollte. Es lohnt sich Tel Aviv nicht nur wegen seiner außergewöhnlichen Start-.up Szene zu besuchen. Der Meltingpot der Szene ist die Rothschild-Allee. Dort spielt sich in den Cafès und Restaurants das meiste Start-up Leben ab.

Viele deutsche Unternehmen reisen entweder mit ihren Top-Führungskräften in die USA und lassen sich inspirieren. Ein Vorreiter war  vor ein paar Jahren die Axel Springer SE. Sie entsendeten ganze Teams von Führungskräften nach Kalifornien um dort zu Leben und zu Arbeiten. Die Früchte fährt Axel Springer heute Schritt für Schritt ein. Das wurde und wird nun ebenfalls von anderen deutschen Konzernen im großen Stil nachgeholt. Namen bedarf es nicht – es sind alle bekannten Unternehmen dabei.

Eine echte Alternative zu Kalifornien ist eben Tel Aviv. Die Flugdauer beträgt von Deutschland aus nur etwa 5 1/2h und mit nur 1h Zeit-verschiebung. Insbesondere sehen wir Tel Aviv als ein Ort an dem neuen Marktentwicklungen für das Geschäftsmodelldesign bestens ergründet werden können. Noch Fragen?

Noch etwas interessantes: Immer mehr israelische Investoren beteiligen sich aus Prinzip nicht an der ersten Idee eines Gründers, auch wenn die Idee noch so gut ist. Erst mal die Gründer machen sowie scheitern lassen und dazu lernen, lautet die Devise. Ein nicht uncharmanter Ansatz. In Tel Aviv ist eines  sicher, auch bei der zweiten und dritten Idee werden die Investoren Schlange stehen. Tel Aviv ist erfrischend anders.

Herzlicher Gruß
ihr Dirk Stein